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Peer-to-Peer-Ansatz
Weitergabe des Infohefts an eine 5./ 6. Klasse Umsetzung des Peer-to-Peer-Ansatzes Zwei Unterrichtsstunden stehen für die Weitergabe des Infohefts zur Verfügung.
Das Infoheft „Handy: lieb und teuer“ wird von Schülern der 7./ 8. Klasse an die Schülerinnen und Schüler einer 5. oder 6. Klasse weitergegeben. Wenn Kinder bzw. Jugendliche anderen Kindern ihr Wissen weitergeben kann das den Vorteil haben, dass diese Inhalte von den jüngeren Kindern eher angenommen werden als wenn sie von Erwachsenen vermittelt würden. Die Hemmschwelle, Fragen zu stellen oder etwas von sich Preis zu geben ist nicht so hoch wie gegenüber Erwachsenen und kann einen Austausch zu Themen ermöglichen, die normalerweise kaum im Unterricht besprochen werden können. Für die Schüler der 7. und 8. Klassen ist dieser Ansatz von Bedeutung, da sie Verantwortung für die erarbeiteten Inhalte des Infohefts übernehmen und sie sich explizit Gedanken für die Übergabe des Heftes an Jüngere machen. Dadurch muss das erworbene Wissen erneut hinterfragt und bewertet werden. Mit dem Peer-to-Peer Ansatz wird innerhalb des Projektes die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler gestärkt und dem Umstand Rechnung getragen, dass Eltern und Pädagogen bei der Vermittlung von Informationen und wichtigen Tipps für den sicheren Umgang mit dem Handy und kostenpflichtigen Angeboten im Internet nur begrenzt in die Welt der jungen Nutzer vordringen können. ![]() |