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Tafel 2 Schulstunden
Peer-to-Peer-Ansatz
Weitergabe des Infohefts an eine 5./ 6. Klasse

Umsetzung des Peer-to-Peer-Ansatzes

Zwei Unterrichtsstunden stehen für die Weitergabe des Infohefts zur Verfügung.
Die Weitergabe soll spielerisch erfolgen. In der ersten Stunde überlegt sich die Klasse, die das Infoheft erarbeitet hat, wie sie die erarbeiteten Tipps für die jüngeren Schüler am besten vermitteln können. Sie überlegen sich, welche Fragen für ein Spiel geeignet sind. In der zweiten Stunde wird die 5. oder 6. Klasse eingeladen und mit ihnen ein oder mehrere Spiele durchgeführt. Die älteren Schüler fungieren als „Handy-Experten“. Nach dem Spiel ist ein Gespräch über das Thema Handy: lieb und teuer möglich. Zum Ende der zweiten Stunde wird das erarbeitete Infoheft übergeben und besonders auf die Tipps für den sicheren Umgang mit dem Handy hingewiesen.


Das Infoheft „Handy: lieb und teuer“ wird von Schülern der 7./ 8. Klasse an die Schülerinnen und Schüler einer 5. oder 6. Klasse weitergegeben. Wenn Kinder bzw. Jugendliche anderen Kindern ihr Wissen weitergeben kann das den Vorteil haben, dass diese Inhalte von den jüngeren Kindern eher angenommen werden als wenn sie von Erwachsenen vermittelt würden. Die Hemmschwelle, Fragen zu stellen oder etwas von sich Preis zu geben ist nicht so hoch wie gegenüber Erwachsenen und kann einen Austausch zu Themen ermöglichen, die normalerweise kaum im Unterricht besprochen werden können. Für die Schüler der 7. und 8. Klassen ist dieser Ansatz von Bedeutung, da sie Verantwortung für die erarbeiteten Inhalte des Infohefts übernehmen und sie sich explizit Gedanken für die Übergabe des Heftes an Jüngere machen. Dadurch muss das erworbene Wissen erneut hinterfragt und bewertet werden. Mit dem Peer-to-Peer Ansatz wird innerhalb des Projektes die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler gestärkt und dem Umstand Rechnung getragen, dass Eltern und Pädagogen bei der Vermittlung von Informationen und wichtigen Tipps für den sicheren Umgang mit dem Handy und kostenpflichtigen Angeboten im Internet nur begrenzt in die Welt der jungen Nutzer vordringen können.

Klassenfoto